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9. Spätsommerpflege – Noch einmal Kraft sammeln

Autorenbild: all about taste Team
all about taste Team
vor 5 Tagen
1 Min. Lesezeit

Nach der üppigen Sommerernte atmet der Garten tief durch – und wir ebenfalls. Doch bevor die Ruhe des Herbstes einsetzt, braucht er noch einmal unsere Aufmerksamkeit. Verblühte Blumen werden entfernt, Stauden zurückgeschnitten, Beete von abgefallenen Blättern und Pflanzenresten gesäubert. Diese Pflege wirkt wie ein sanftes Aufräumen nach einer großen Feier: Es schafft Ordnung, lässt Luft und Licht an die Pflanzen und bereitet den Boden für die nächste Wachstumsphase vor.



Gleichzeitig bietet der Spätsommer noch die Gelegenheit, späte Kulturen zu pflanzen: Feldsalat, Spinat oder Winterportulak profitieren von den warmen Tagen und geben dem Garten auch in der ruhigeren Jahreszeit Farbe, Frische und Vitalität. Es ist eine Phase des Ausgleichs: das Überschüssige wird geerntet oder zurückgeschnitten, Neues darf wachsen und reifen.


Der Garten wird langsam ruhiger, doch er bleibt lebendig. Kleine Insekten sammeln Vorräte, die Erde beginnt, Nährstoffe zu speichern, und Pflanzen tanken Kraft für den kommenden Winter. Für uns ist es eine Zeit der Reflexion: Wir sehen, was gewachsen ist, was wir gepflegt haben, und bereiten uns innerlich auf die stillere Jahreszeit vor. So zeigt der Garten erneut, dass er kein statisches Projekt ist, sondern ein Kreislauf aus Arbeit, Pflege, Ernte und Rückzug – ein Spiegel der Jahreszeiten und auch unserer eigenen Rhythmen.

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