Champagner & Pommes – Warum der 10. Januar alles richtig macht
- all about taste Team
- 10. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Es gibt Feiertage mit Geschichte.
Und dann gibt es den 10. Januar – den Champagner-und-Pommes-Tag.
Ein Tag, der nicht erklären will, warum etwas zusammenpasst, sondern es einfach tut.
Pommes und Champagner sind das kulinarische Äquivalent zu Jogginghose und Lippenstift. Salz trifft Perlage. Fett trifft Säure. Bodenständigkeit küsst Luxus. Und plötzlich ergibt alles Sinn.

Wie bitte – Pommes UND Champagner?
Die Kombination klingt zuerst wie ein Scherz. Ist sie auch. Aber ein sehr guter.
Pommes sind heiß, knusprig, salzig, leicht fettig. Champagner ist kühl, trocken, lebendig, feinperlig. Zusammen passiert etwas Magisches:Das Fett wird geschnitten, das Salz hebt die Frucht, die Kohlensäure reinigt den Gaumen. Jeder Schluck macht Lust auf die nächste Pommes. Jede Pommes auf den nächsten Schluck.
Kein Pairing ist ehrlicher.
Ein Hoch auf das Unperfekte
Der Champagner-und-Pommes-Tag ist keine Einladung zu Sternemenüs. Er ist ein Gegenvorschlag zum Januar-Detox, zur Selbstoptimierung, zum „Ich esse diese Woche nur Suppen“.
Er sagt:
Du darfst.
Du musst nicht verzichten.
Und Genuss darf Spaß machen.
Das kreative Rezept: Pommes Royale mit Champagner-Mayo
Zutaten
1 kg Kartoffeln (oder sehr gute Tiefkühlpommes – wir urteilen nicht)
Öl zum Frittieren oder Backen
Salz
Für die Champagner-Mayo
1 Eigelb
1 TL Dijon-Senf
150 ml neutrales Öl
2–3 EL Champagner
Salz, weißer Pfeffer
Zubereitung
Pommes nach Wunsch frittieren oder im Ofen knusprig backen. Großzügig salzen.
Für die Mayo Eigelb und Senf verrühren. Öl langsam unter ständigem Rühren einarbeiten, bis eine cremige Mayo entsteht. Zum Schluss vorsichtig Champagner unterrühren, abschmecken.
Pommes in eine Schale geben, Mayo dazu servieren – und mit einem Glas gut gekühltem Champagner genießen.
Welcher Champagner passt?
Brut oder Extra Brut – trocken, frisch, nicht süß
Keine Jahrgangsfrage, kein Prestigezwang
Wichtig ist: kalt und offen
Der Champagner-und-Pommes-Tag ist kein Trend.
Er ist ein Statement.
Er sagt: Luxus muss nicht kompliziert sein. Und manchmal ist das Beste auf dem Teller einfach das, was Spaß macht. Am 10. Januar stoßen wir nicht auf Ziele an – sondern auf Pommes.



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