Pflanzzeit & Kräuter
- all about taste Team
- vor 13 Minuten
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Im April wird aus Vorbereitung endlich Handlung. Der Boden ist erwärmt, die Tage sind hell, und der Garten beginnt sichtbar zu wachsen. Jetzt wird gesät, gepflanzt und beobachtet – mit wachsamer Aufmerksamkeit für das Wetter und die noch kühlen Nächte.

Die Karotten ziehen als Erste direkt ins Beet ein. Ihre feinen Samen verschwinden in sorgfältig gezogenen Reihen, kaum sichtbar, doch voller Potenzial. Nun heißt es Geduld haben und den Boden gleichmäßig feucht halten, damit sie ruhig und gleichmäßig keimen können.
Die Brunnenkresse zeigt sich einmal mehr unkompliziert. Ob in feuchter Erde, im Topf oder sogar in einer flachen Schale mit Wasser – sie wächst zuverlässig und schnell. Ihre frischen, grünen Blätter sind ein erstes echtes Zeichen dafür, dass der Frühling angekommen ist.
Auch die Kräuter dürfen nun nach draußen. Petersilie, Dill und Koriander werden gesät oder gepflanzt und bringen Bewegung in die Beete. Sie keimen zügig, duften frisch und ziehen bereits erste Insekten an. Jetzt beginnt die Zeit, in der Kräuter regelmäßig geschnitten werden können – vorsichtig und mit Bedacht.
Die Tomaten bleiben noch unter Schutz. Sie wachsen weiter auf der Fensterbank oder im Gewächshaus, werden regelmäßig umgetopft und langsam an die Außenbedingungen gewöhnt. Tagsüber dürfen sie schon frische Luft schnuppern, nachts brauchen sie noch Wärme. Der April lehrt Geduld – denn für Tomaten ist das richtige Timing entscheidend.
Der April ist ein Monat voller Hoffnung. Die ersten Pflanzen sind gesetzt, die Beete belebt, und der Garten zeigt zum ersten Mal, was in ihm steckt.


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