Weltnutellatag – Ein Löffel Glück, bitte
- all about taste Team
- 5. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Es gibt Tage, die muss man nicht erklären.Der Weltnutellatag gehört dazu.
Seit 2007 wird er jedes Jahr am 5. Februar gefeiert – erfunden nicht von einem Konzern, sondern von einer Bloggerin. Die Amerikanerin Sara Rosso erklärte kurzerhand ihre Liebe zu Nutella zum weltweiten Feiertag. Das Internet machte mit. Ferrero später auch. Und seitdem gilt: An diesem Tag darf man Nutella nicht nur essen, man soll es.

Ein Glas Geschichte
Nutella ist mehr als ein Brotaufstrich. Es ist ein Stück europäische Nachkriegsgeschichte.In den 1940er-Jahren war Kakao in Italien knapp, Haselnüsse dafür reichlich vorhanden – besonders im Piemont. Der Konditor Pietro Ferrero mischte beides, streckte den Kakao mit Nüssen und schuf zunächst eine feste Paste: Giandujot. Daraus wurde später Supercrema. Und 1964 schließlich: Nutella.
Cremiger, streichfähiger, globaler.
Was folgte, ist bekannt: Frühstücke, Kinderlöffel, heimliches Naschen, leere Gläser mit Teelicht oder Zahnbürsten darin. Nutella wurde nicht beworben – es wurde erinnert.
Warum wir es lieben
Nutella schmeckt nicht komplex. Es will nicht fordern.Es ist süß, nussig, vertraut. Ein Geschmack, der sofort da ist – und sofort tröstet.
Vielleicht feiern wir den Weltnutellatag genau deshalb:Weil er uns erlaubt, für einen Moment nicht erwachsen zu sein.
Das kreative Rezept für den heutigen Tag: Nutella-Grilled-Cheese
Ja. Wirklich.
Zutaten
2 Scheiben Toast oder Brioche
2 EL Nutella
Butter
ZubereitungToast außen buttern. Innen Nutella verstreichen.In der Pfanne langsam goldbraun braten, bis es außen knusprig und innen schmelzend ist.Halbieren. Warm essen. Staunen.
Schmeckt verboten gut.
Fazit
Der Weltnutellatag ist kein kulinarisches Statement.Er ist eine kleine Pause. Ein Augenzwinkern. Ein Löffel Glück. Und manchmal ist genau das genug.



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