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10. Laub & Winterschutz – Decken statt wegräumen

Autorenbild: all about taste Team
all about taste Team
7. Okt.
1 Min. Lesezeit

Im Herbst bedecken bunte Blätter den Boden wie ein wärmender Teppich. Was für viele wie Abfall aussieht, ist für den Garten ein wertvoller Schutz. Laub isoliert den Boden, bewahrt die Feuchtigkeit und sorgt dafür, dass die Wurzeln und empfindlichen Pflanzen den Winter gut überstehen. Es wirkt wie eine natürliche Decke, die das feine Gleichgewicht zwischen Frost und Tau reguliert.

Empfindliche Kübelpflanzen freuen sich über einen geschützten Platz: ob auf einem frostfreien Untergrund, in einer Ecke mit Windschutz oder eingehüllt in Stroh oder Vlies – so überstehen sie die kalten Monate ohne Schaden. Beete hingegen profitieren von einer Schicht aus Laub oder Reisig. Diese schützt nicht nur vor Frost, sondern bietet auch kleinen Tieren wie Igeln oder Insekten ein Winterquartier. Gleichzeitig zersetzt sich das Material langsam und gibt im Frühjahr wertvolle Nährstoffe an den Boden zurück.


Der Garten zieht sich zurück, zieht sich ein in die Stille der kalten Monate. Unter der Laubdecke und dem Schutz des Winters sammelt er Kraft für das kommende Jahr. Diese Phase des Rückzugs ist essenziell: Was oben verborgen liegt, arbeitet unten aktiv – der Kreislauf von Leben und Wachstum pausiert nicht, sondern bereitet sich vor. Wer jetzt die Ruhe respektiert und die schützende Decke auf dem Boden belässt, legt den Grundstein für ein gesundes, blühendes Frühjahr.

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