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Food, Drinks and Lifestyle

Osterbrunch: Frühlingsgefühle auf dem Tisch

  • Autorenbild: all about taste Team
    all about taste Team
  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Ostern ist kein lautes Fest. Es ist kein Anlass für große Gesten oder überladene Menüs. Ostern beginnt leise. Mit einem offenen Fenster am Morgen. Mit Licht, das anders durch die Küche fällt als noch vor ein paar Wochen. Mit dem ersten Kaffee, der nicht mehr nur wärmt, sondern weckt.


Der Osterbrunch ist das kulinarische Symbol dieses Neubeginns. Er bringt Menschen zusammen, ohne zu drängen. Man sitzt länger, bleibt noch ein bisschen, schiebt Teller hin und her. Niemand zählt Gänge. Alles darf nebeneinander stehen: etwas Warmes, etwas Frisches, etwas Herzhaftes, etwas Süßes. Genau darin liegt seine Schönheit.

Osterbrunch ist kein Plan – er ist ein Gefühl.


Geschichte


Nach der Fastenzeit war Ostern früher ein kulinarischer Wendepunkt. Wochenlang hatte man auf Eier, Milch, Butter und üppige Speisen verzichtet. Mit Ostern kehrten diese Zutaten nicht nur zurück – sie wurden gefeiert. Eier galten als Sinnbild für neues Leben, frische Kräuter als Zeichen des Frühlings, Brot als Grundlage jeder Gemeinschaft.


Diese Tradition hat sich gehalten, auch wenn heute niemand mehr fasten muss. Der Osterbrunch ist geblieben, weil er genau das tut, was wir uns im Frühling wünschen: Leichtigkeit, Frische und ein bisschen Luxus – ohne Schwere.




Eier im Glas mit Kaviar, Lachs & Crème fraîche


Zutaten:

  • 6 frische Bio-Eier

  • 6 EL Crème fraîche

  • 100 g Räucherlachs, fein geschnitten

  • 1 kleines Glas Kaviar oder Forellenrogen

  • Salz, weißer Pfeffer


Zubereitung:

Eier weich kochen (ca. 5–6 Minuten), abschrecken und vorsichtig schälen. In hitzebeständige Gläser geben und leicht zerdrücken – Eigelb und Eiweiß dürfen sich mischen. Crème fraîche unterheben, sanft salzen und pfeffern.

Mit Lachs und einem kleinen Löffel Kaviar toppen. Warm servieren, am besten mit frischem Brioche oder getoastetem Sauerteigbrot.



Zupfbrot mit Bärlauchpesto


Zutaten:

  • 1 Hefeteig (fertig oder selbstgemacht)

  • 1 Bund Bärlauch

  • 50 g Parmesan

  • 80 ml Olivenöl

  • Salz


Zubereitung:

Bärlauch grob hacken und mit Parmesan, Olivenöl und Salz zu einem Pesto pürieren. Hefeteig in Streifen schneiden, mit Pesto bestreichen, schichten und in eine gefettete Form setzen. Bei 180 °C ca. 35 Minuten backen, bis das Brot goldbraun ist.

Am Tisch wird gezupft, geteilt, nachgenommen – genau so, wie Osterbrunch sein soll.


Samtsuppe von Karotten


Zutaten:

  • 600 g Karotten

  • 1 Zwiebel

  • 500 ml Gemüsebrühe

  • 100 ml Sahne

  • Butter, Salz


Zubereitung:

Zwiebel in Butter glasig dünsten, Karotten in Scheiben dazugeben, kurz anschwitzen. Mit Brühe aufgießen und weich kochen. Fein pürieren, Sahne unterrühren, abschmecken.

Die Suppe darf samtig sein, nicht schwer – perfekt als ruhiger Auftakt des Brunchs.


Franzbrötchen homemade


Zutaten:

  • 500 g Mehl

  • 1 Würfel Hefe

  • 250 ml Milch

  • 80 g Zucker

  • 80 g Butter

  • Zimt


Zubereitung:

Hefeteig zubereiten, ausrollen, mit Butter, Zucker und Zimt bestreichen. Aufrollen, in Scheiben schneiden und mittig eindrücken. Bei 180 °C ca. 25 Minuten backen, bis sie duften und goldbraun sind.

Franzbrötchen gehören zu Ostern wie Sonne auf dem Tisch.


Schwarzbrotstullen mit Stremellachs & Erbsen-Minz-Creme


Zutaten:

  • Schwarzbrot

  • 200 g Stremellachs

  • 200 g Erbsen (TK)

  • frische Minze

  • Zitrone


Zubereitung:

Erbsen kurz blanchieren und mit Minze, Zitronensaft, Salz pürieren. Auf Brot streichen, Lachs daraufzupfen. Warm oder lauwarm servieren.


Forellen-Stangensellerie-Frischkäse


Zutaten:

  • Geräucherte Forelle

  • 200 g Frischkäse

  • Stangensellerie, fein gewürfelt

  • Zitrone, Pfeffer


Zubereitung:

Forelle zerpflücken und mit Frischkäse und Sellerie vermengen. Zitronensaft und Pfeffer unterheben. Perfekt zu Brot oder als Dip.

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